Naturpark Homert

Kompakt und abwechslungsreich - der Naturpark Homert bietet auf einer relativ kleinen Fläche von 550 Quadratkilometer eine große Vielseitigkeit. Landschaftlich prägend ist die Hügellandschaft des nördlichen Sauerlandes. Sanfte Wellen reihen sich aneinander und das Grün der Wälder und Wiesen dominiert das Bild, wenn man von den Aussichtspunkten blickt. Der Homert mit seinen 656 Metern Höhe gab dem Naturpark seinen Namen. Die Sorpe- und Hennetalsperre sind lebenswichtige Wasserspeicher für das nahe Ruhrgebiet. Der Wasserreichtum der Region ist auch die Basis für eine erfolgreiche Grünlandwirtschaft durch die Milchproduktion, dem Haupterwerbszweig der heimischen Landwirtschaft.

Ebenso typisch für den Naturpark sind die Felsenlandschaften – sei es das Felsenmeer mit Heinrichshöhle südlich von Hemer oder das Hönnetal nicht weit von Balve. Bei Balve befindet sich auch die überregional bedeutende Luisenhütte, Deutschlands älteste noch intakte Hochofenanlage. Sie steht noch heute als sichtbares Zeichen für die Metallverarbeitung, die hier ihren Ursprung hat. Des Weiteren locken Klöster und Schlösser mit ihren prächtigen Bauten. Museen wie das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe und das Heimat- und Jagdmuseum Endorf bieten kulturelle Freizeitmöglichkeiten. Weit über die Region hinaus reicht der Ruf der Naturbühne Elspe, in deren atemberaubender Kulisse nicht nur die bekannten Karl-May-Geschichten aufgeführt werden, sondern auch große Konzerte stattfinden.

Insgesamt ist der Naturpark Homert eine Region für Aktive. Ein umfangreiches Netz an Wander- und Radwegen bietet viele Ausflugsmöglichkeiten und im Winter locken Skipisten und Loipen.

Größe: 550 Quadratkilometer

Lage: südlich des Ruhrgebietes

Beteiligte Landkreise: Hochsauerlandkreis, Kreis Olpe, Märkischer Kreis

Besonderheiten:

  • Sorpetalsperre
  • eine Kulturlandschaft, die von Wald und Grünland dominiert wird
  • ein umfangreiches Wanderwegenetz