Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland

Dort, wo Münsterland, Rheinland und Ruhrgebiet aneinander grenzen, liegt der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland. Mit seinen 1040 Quadratkilometern Fläche bietet der Naturpark Erholungssuchenden aus nah und fern ein attraktives Naturerleben und viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Diese Kulturlandschaft ist attraktiv und abwechslungsreich und lädt ganz besonders Radtouristen zum Verweilen ein.

Die Parklandschaften des westlichen Münsterlandes beispielsweise gehen über in die waldreichen Hügel der Hohen Mark. Ergänzt wird die reichhaltige Kulturlandschaft durch die Randgebiete des Ruhrgebietes, ganz besonders durch die Auenbereiche entlang der Lippe, die hier großflächig unter Naturschutz gestellt wurden. Der Milchradweg führt durch diese geschützte Auenlandschaft.

In diesem Naturpark trifft Geschichte auf Industrie – und auf eine reiche Kulturlandschaft. Geschichte, da schon die Römer bei Xanten den Rhein überschritten und dann gen Osten vorstießen. Geschichtliche Zeugnisse dazu finden sich nicht nur im Römermuseum Haltern. Kunstgeschichtlich interessant sind auch die Wasserschlösser der Region sowie die Wind- und Wassermühlen.

Größe: 1.040 Quadratkilometer

Lage:
Nordrhein-Westfalen, wo Münsterland, Rheinland und Ruhrgebiet aneinander grenzen

Kulturlandschaft:
ca. 75 % Landschaftsschutzgebiete
ca. 17% schutzwürdige Biotope
ca. 7 % Naturschutzgebiete
ca. 35 % Wald

Besonderheiten:

  • Merfelder Bruch mit den Dülmener Pferden, Naturschutzgebiet Lippeauen, Wasserschlösser
  • verschiedenste Kulturlandschaften (Park-, Wald- und Wasserlandschaften wie auch industrielle Folgelandschaften)
  • umfangreiches Radwegenetz

Landkreise: Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Wesel, kreisfreie Stadt Bottrop

Radwanderwege:

  • 100 Schlösser Route
  • NiederRheinroute
  • Naturpark Hohe Mark Route
  • Römerroute
  • Kulturroute an Lippe und Issel