Energie

Energie wird knapp und kostbar. Gleichzeitig bietet die Landwirtschaft Raum und Möglichkeiten zur stärkeren Energieproduktion.

Strom durch Sonnenkraft
Landwirtschaftliche Gebäude verfügen oft einerseits über große Dachflächen und anderseits über einen freien und sonnigen Standort. Da bietet es sich an, Solarzellen auf den Dächern zu platzieren. In den geräumigen Hallen sind zudem die Leitungen ohne große Kosten verlegt.

Windkraftnutzung
Besonders auf den windigen Höhen der Eifel ist die Stromproduktion durch Windräder eine wirtschaftliche Angelegenheit. Gemeinden können spezielle Standorte für Windrotoren ausweisen. Die Landwirte betreiben diese Anlagen dann entweder selbst oder im Rahmen von Beteiligungsmodellen, bei denen sich beispielsweise auch die Bürger der Region engagieren können.

Biogas bietet Strom und Wärme
Für Biogas-Anlagen sind ländliche Regionen besonders gut geeignet. Denn hier gibt es die notwendigen Rohstoffe direkt vom Bauernhof: Zum Beispiel zählen Gülle und Mist, Grasschnitt oder auch Maissilage zu den wichtigen Füllstoffen für Biogasanlagen. Diese Bestandteile werden in einem genau definierten Mischungsverhältnis in die Anlage gefüllt. Dann beginnt die natürliche Zersetzung, bei der unter Luftabschluss Biogase entstehen. Diese sind der Treibstoff für Blockheizkraftwerke, mit denen Strom und Wärme produziert wird. Der Strom wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist, die Wärme am besten zur Versorgung der näheren Umgebung – z. B. Wohnsiedlungen, Fabriken – eingesetzt.